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Bundesverband kritisiert Förderkürzung für Erneuerbare Wärme

  • 08.03.10 Erneuerbare Energien gehören mittlerweile zur Selbstverständlichkeit bei der Energieversorgung. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) kritisiert die Kürzung von Fördermitteln für den Einbau Erneuerbarer Wärme-Technologie durch den Haushaltsausschuss des
    Deutschen Bundestags scharf.

    Der deutsche Bundestag hatte Ende vergangener Woche die Mittel für das Marktanreizprogramm, aus dem u.a. Zuschüsse für Solarthermieanlagen, Holzpelletheizungen oder Wärmepumpen gezahlt werden, um 19,5 Millionen Euro gekürzt und weitere 115 Millionen des Budgets unter Haushaltsvorbehalt gestellt.

    Wenn die Bundesregierung ihre Zusagen für den Klimaschutz einhalten wolle, sei eine deutliche Steigerung der Modernisierungsrate von Heizungsanlagen und mehr Erneuerbare Energie im Wärmesektor notwendig, teilt der Bundesverband mit.

    Der Sprecher der AG Wärme im BEE, Martin Bentele, bezeichnet die Kürzung als ein absolut falsches Signal für Verbraucher, Handwerker und Industrie. Der Markt für Erneuerbare Wärmetechnologie ist im zweiten Halbjahr 2009 ohnehin schon stark zurückgegangen. Die jetzige Haushaltsentscheidung gefährdet die Erholung zusätzlich. Wegen höherer Anfangsinvestitionen sei ein Anreiz für Erneuerbare Wärmetechnologie zwingend erforderlich.

    Die wichtigste Voraussetzung für Investitionen in klimaschonende und langfristig bezahlbare Wärmeversorgung ist nach Ansicht des Bundesverbandes eine kontinuierliche und verlässliche Vergabe von Fördermitteln.


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