11.06.12 Zu Beginn der Reisezeit in die Urlaubsländer sollten die
deutschen Autofahrer lieber das Handy beim Autofahren nicht in die Hand nehmen, ansonsten drohen
drastische Bussgelder beim Telefonieren am Steuer.
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Vor allem in den europäischen Urlaubsländern müssen Autofahrer mit gestiegenen
Bussgeldern rechnen. In Frankreich werden für unerlaubtes Telefonieren am
Steuer seit diesem Jahr 135 fällig, bislang waren es 35 Euro. Eines der höchsten
Bussgelder fordert Spanien. Dort sind dann gleich 200 Euro fällig, teilt der
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Branchenverband Bitkom mit.
Teuer kann es auch in Italien, Norwegen und den Niederlanden werden. Über 150
Euro kosten in diesen Ländern Handy-Gespräche ohne Freisprecheinrichtung
während der Fahrt. In Deutschland kommen Autofahrer dagegen vergleichsweise
mit 40 Euro günstig weg. Aber auch die Radfahrer sind mittlerweile
betroffen. Wer beim Fahrradfahren telefoniert, muss hierzulande mit einem
Bussgeld von 25 Euro rechnen, so der Branchenverband weiter.
Aber in einigen EU-Ländern ist das Bussgeld nicht klar begrenzt, hier gibt es
einen Ermessensspielraum der Polizei. Das heisst, das Strafmass ist nach oben
weit offen. Richtig teuer wird es, wenn durch das Telefonieren am Steuer ein
Unfall verursacht wird.
Daher sollte Autofahrer die Handys und Smartphones während der Fahrt nicht in
die Hand nehmen. Rechtlich beginnt eine Fahrt mit dem Starten des Motors. Das
Verbot umschliesst auch das Wegdrücken eines Anrufs. Wer es trotzdem macht,
muss mit einem Bussgeld von 40 Euro und einem Punkt in der Flensburger
Verkehrssünderkartei rechnen. SMS schreiben und Mails checken ist ebenfalls
rechtswidrig.
Eine grosse Übersicht an Freisprecheinrichtungen,
auch mit Bluetooth,
gibt es dann in unserem Preisvergleich. Hier
gibt es schon gute Lösungen für weit unter 50 Euro.