17.08.10 Mittlerweile steckt das Unternehmen hinter den
Autoversicherungstarifen Ineas und LadyCarOnline in Zahlungsschwierigkeiten
und ist unter Notverwaltung gestellt. Der Versicherungsschutz für die rund
50.000 in Deutschland mit diesen Tarifen versicherten Autofahrern endet am
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Dienstag, 31. August. Daher müssen Kunden dieser Versicherung unbedingt eine neue Versicherung
abschließen, rät die Stiftung Warentest.
Opfer von Unfällen mit Ineas oder LadyCarOnline versicherten Autos sind
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sicher. Für sie zahlt die Verkehrsopferhilfe, wenn sie keine Kaskoversicherung
haben, keine Lohnfortzahlung bekommen oder keine Krankenversicherung ihre
Behandlungskosten übernimmt. Wenn die Vollkasko des Unfallopfers zahlt, bleibt
sein Schadenfreiheitsrabatt erhalten und wird nicht zurückgestuft.
Ineas- und LadyCarOnline-Versicherte stehen dagegen dumm da. Kaskoschäden am
eigenen Auto müssen sie jetzt selbst zahlen. Haftpflichtschäden können sogar
zu ruinösen Ersatzforderungen führen. Wenn Versicherer des schuldlosen Opfers
einspringen mussten oder Arbeitgeber Lohn fortgezahlt haben, können sie vom
Unfallfahrer vollen Ersatz verlangen.
Unfallopfer können Schadenersatz auch direkt vom Verursacher fordern. Dann
muss der Unfallfahrer zahlen. Erst danach kann er sich an die
Verkehrsopferhilfe wenden und versuchen, sein Geld zurück zu bekommen. Sie
wird ihm aber nichts geben, wenn sich das Unfallopfer auch aus anderen Quellen
wie der eigenen Versicherung hätte Ersatz holen können.
Ob bereits gezahlte Beiträge für den Zeitraum ab September erstattet werden,
ist wegen der Zahlungsschwierigkeiten des niederländischen Versicherers
offen.
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