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Kopenhagen: Erneuerbare Energien schützen Klima durch nachhaltiges Wachstum
05.12.09 Zum Auftakt der Weltklimakonferenz in Kopenhagen ruft der
Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) dazu auf, die großen Chancen des
Klimaschutzes zu ergreifen. Die zwingende Notwendigkeit, den
Treibhausgasausstoß zu reduzieren, könne und müsse genutzt werden, um den
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überfälligen Umbau der Wirtschaft global voranzutreiben.
Mit den Erneuerbaren Energien aus Wind, Sonne, Wasser, Bioenergie sowie Erd-
und Umweltwärme stünden verschiedene ausgereifte Technologien zur Verfügung,
um die CO2-Emissionen schnell zu senken und gleichzeitig eine sichere
Energieversorgung zu gewährleisten. Nur so werde der Ressourcenverbrauch
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drastisch verringert und mehr Wohlstand für alle unter ökologisch
verträglichen Bedingungen möglich.
Die großen Potenziale der Erneuerbaren Energien hätten sich in der
Vergangenheit z. B. in Deutschland gezeigt. So sei ihr Anteil allein im
Stromsektor durch entschlossenes politisches Handeln in den vergangenen zehn
Jahren von fünf auf über 15 Prozent verdreifacht worden. Insgesamt seien in
der deutschen Erneuerbaren-Branche 280.000 Arbeitsplätze entstanden, ihr
Umsatz betrage rund 30 Mrd. Euro pro Jahr.
Immer mehr Länder setzen gezielt auf den Ausbau der Erneuerbaren Energien. Die
Gründung der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA), der
inzwischen über 130 Staaten beigetreten sind, sei das passende politische
Signal dazu. Vom weltweit wachsenden Markt könne insbesondere Deutschland als
Technologieführer in diesem Bereich profitieren.
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