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Kritik an geplante Luftverkehrsteuer
04.08.10 Ab dem nächsten Jahr wird das Fliegen in Deutschland teurer, da
eine Luftverkehrssteuer geplant ist. Dabei werden Kurzstrecken in Deutschland
und Europa um neun Euro verteuert. Aber auch Strecken zwischen 2500 und 6000
Kilometer werden um 25 Euro. Bei Langstrecken sind es dann sogar 40 Euro.
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Die geplante Luftverkehrssteuer gilt für alle Fluggäste, die von einem
inländischen Flughafen abfliegen. Inländische Hin- und Rückflüge werden je
Strecke besteuert, das heißt die Abgabe fällt zweimal an, während Passagiere
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bei einem Flug ins Ausland nur einmal zahlen müssen. Fluggäste, die nur in
Deutschland umsteigen und keine längeren Zwischenstopps einlegen, werden nicht
besteuert.
Die deutsche Luftfahrtbranche hat die Pläne der Bundesregierung bereits massiv
kritisiert und befürchtet deutliche Rückgänge des Passagieraufkommens, die
letztlich auch zu einem Arbeitsplatzabbau in Deutschland führen würden. Der
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO kritisiert den neuen Entwurf in seiner
aktuellen Ausgestaltung noch nicht zielführend und bedarf wohl überlegter
Verbesserungen. Eine neue Luftverkehrsteuergesetzgebung darf nicht in einer
nachteiligen Wettbewerbsverzerrung für deutsche Fluggesellschaften resultieren
und damit zu einer Schwächung des Wirtschaftsstandortes Deutschland führen.
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