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Neue EU-Sicherheitsregelungen auf den Flughäfen --Müll für 2 Millionen Euro
28.03.07 Nach den aktuellen Schätzungen des deutschen Flughafenverbandes
ADV zufolge entspricht der Wert der zu entsorgenden Waren an den Flughäfen
wöchentlich etwa 2 Millionen Euro. Eine weitere Zunahme der Menge von zu
entsorgenden Waren wird für den bevorstehenden Osterreiseverkehr erwartet.
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Aufgrund der bestehenden EU-Regelungen zur Beschränkung von Flüssigkeiten im
Handgepäck wandern jede Woche an deutschen Flughäfen zumeist hochwertige
Parfüms und Spirituosen ungenutzt in den Müll. Täglich fallen an den
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Sicherheitskontrollstellen der deutschen Flughäfen große Mengen an
zurückgewiesenen Flüssigkeiten an. Alleine am Frankfurter Flughafen müssen an
Spitzentagen bis zu drei Tonnen an Flüssigkeiten eingesammelt werden.
Betroffen von diesen Regelungen sind vor allem Transferfluggäste, die aus
Nicht-EU-Staaten in das Gebiet der Europäischen Union einreisen und einen
Anschlussflug gebucht haben. Aufgrund mangelnder oder nicht vorhandener
Informationen am Ausgangsflughafen außerhalb der EU müssen die von den
Fluggästen erworbenen, meist hochwertigen Produkte, die über die von der EU
zugelassenen Mindestmengen hinausgehen, an den Sicherheitskontrollstellen
zurückgelassen und durch den Flughafenbetreiber entsorgt werden.
Eine vielfach vorgeschlagene Verwertung der Waren zugunsten karitativer
Einrichtungen ist in Deutschland aus haftungs- und zollrechtlichen Gründen
nicht möglich. Die eingesammelten Waren müssen von den Flughäfen aufgrund der
Brandlast teuer als Sondermüll entsorgt werden.
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