18.06.11 Nun ist es ganz offiziell von TelDaFax, dass die Kunden ab dem
heutigen Samstag, dem 18.Juni, keinen Strom und Gas mehr von Teldafax
bekommen. Damit fallen die Kunden in die teure Ersatzversorgung und es ist Zeit
sich um einen billigen Ersatz zu kümmern.
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TelDaFax hat den Schritt der Aussetzung bei der Energielieferungen damit begründet,
dass nun Gespräche mit strategischen Investoren laufen und bald auch wieder
eine Wiederaufnahme der Energielieferungen mit einem neuem Eigentümer erfolgen
soll. Aber durch die Einstellung, sind die Kunden erstmal vertraglich nicht
mehr an Teldafax gebunden.
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Von dem Schritt sind sämtliche Energiekunden der TelDaFax betroffen. Die
Kunden fallen an die Grundversorger zurück, die nun den Strom und das Gas im
Rahmen der Ersatzversorgung beliefern. Eine lückenlose Versorgung ist damit
sicher gestellt.
Im Moment laufen Gespräche mit strategischen Investoren, um den
Geschäftsbetrieb kurzfristig wieder auf eine solide Grundlage zu stellen,
damit die Kunden möglichst bald wieder von attraktiven Energiepreisen
profitieren können und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wieder eine
Perspektive erhalten.
Die Verbraucherzentrale NRW empfiehlt den Teldafax Kunden mit einer
Vorauskasse sich an den Insolvenzverwalter zu wenden und die Forderungen
geltend zu machen. Diese gilt auch für Kunden mit Vorkasse, zumal viele bei
Teldafax eine Überweisung statt einer Abbuchung zugestimmt haben. Es gilt hier
das einfache Prinzip, kein Strom, kein Geld. Also sind alle Zahlung an
Teldafax von seiten der Verbraucher zu stoppen, ansonsten droht der Verlust
der überwiesenen Geldbeträge.
Wenn Kunden bereits vor längerer Zeit bezahlt haben, bleibt allenfalls nur die
Hoffnung. Theoretisch wäre das Geld gesichert, wenn es dem Insolvenzverwalter
gelänge, einen Investor zu finden, der die Verträge und Verbindlichkeiten des
Unternehmens übernähme. Schadensansprüche Einzelner im Rahmen des
Insolvenzverfahrens sind oftmals mangels Masse nicht erfüllbar.
Verbraucher sollten auch nach den negativen Erfahrungen mit Teldafax in einen
günstigeren Tarif oder zu einem preiswerteren Anbieter wechseln. Alleine bei
der Vorkasse sollte der Kunde vorsichtig sein, und das Risiko
abschätzen. Aktuell verlangt Flexgas zum Beispiel bei Vorauskasse hier nähe
Kiel nur 40 Prozent des Preises vom Ortslieferanten bei Gas. Bei Flexgas gibt
es keine Anzeichen auf Insolvenz, aber das Geschäftprinzip ähnelt dem von
Teldafax. Wer seit Jahren immer die billigsten Anbieter genutzt hat, hat im
Schnitt mehrere Tausend Euros an Energiekosten gegenüber dem lokalen Anbieter
gespart. Also der schlechteste Schritt wäre, gar nicht mehr zu wechseln.
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Anbieter kann damit der Atomausstieg in Deutschland aufgrund der mangelnden Nachfrage nach
Atomstrom noch schneller erfolgt.