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Statistik: Notebooks-Preise sind am fallen --Preishalbierung zum Jahr 2005

  • 08.03.10 Wer gerade nach einem neuen Notebook ausschau hält wird sich wundern, welche grossartige Leistung der Käufer für im Vergleich weniger Geld als im Vorjahr bekommt. Dabei gibt ihm die die Statistische Erfassung des
    Bundesamtes auch Recht.

    Anlässlich der CeBIT in Hannover hat das Bundesamt für Statistik mitgeteilt, dass sich die Verbraucherpreise für

    Notebooks und Desktop-PCs in den letzten fünf Jahren mehr als halbiert haben. Im Jahr 2009 waren Notebooks um 61,3 Prozent und Desktop-PCs um 58,8 Prozent billiger als im Jahr 2005. Ähnliche Preisentwicklungen waren auch bei den Importpreisen zu beobachten. Für Notebooks lagen diese 2009 um 67,4 Prozent unter dem Niveau des Jahres 2005.

    Auch im Bereich der elektronischen Bauelemente und Speichermedien waren deutlich sinkende Preise zu beobachten: Die Importpreise für Festplatten gingen zwischen 2005 und 2009 um 71,0 Prozent zurück, Prozessoren verbilligten sich um 64,9 Prozent. Auch beim Arbeitsspeicher sanken die Importpreise im genannten Zeitraum um 82,3 Prozent. Allerdings sind entgegen diesem Langzeittrend die Preise für Arbeitsspeicher seit Beginn des Jahres 2009 wieder gestiegen. Sie waren im Dezember 2009 um durchschnittlich 36,3 Prozent höher als im Dezember 2008. Als Gründe für diese Entwicklung lassen sich geringe Lagerbestände, eine zwischenzeitlich verringerte Produktion und eine steigende Nachfrage nach Arbeitsspeichern nennen.

    Neben der Entwicklung der Verkaufspreise ist die technische Entwicklung der Computer-Hardware von grossem Interesse. Lag zum Beispiel die Kapazität eines Notebook-Arbeitsspeichers im Jahr 2005 noch bei durchschnittlich 512 MB, waren es im Jahr 2009 durchschnittlich 2048 MB.


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