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Bundesnetzagentur genehmigt Offshore-Windparks in der Nordsee
20.11.09 Die Bundesnetzagentur hat den Netzanschluss von zwei
Offshore-Windparks in der Nordsee genehmigt Gegenstand der
Genehmigungsentscheidungen sind zwei Projekte der transpower stromübertragungs
gmbh.
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Auf Grundlage der jetzt erteilten Genehmigungen kann die transpower
stromübertragungs gmbh ihre Erlösobergrenze, die die Bundesnetzagentur im
Rahmen der Anreizregulierung festgelegt hat, ab dem Jahr 2010 um die
Kapitalkosten der genehmigten Investitionsprojekte anpassen.
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"Bereits mit der Veröffentlichung unseres Positionspapiers zur Anbindung von
Offshore-Windkraft-Projekten wurde ein Baustein für eine zügige, effiziente
und diskriminierungsfreie Realisierung von Offshore-Windparks
gesetzt. Besonders in Zeiten, in denen Klimaschutzziele kontrovers diskutiert
werden, ist es uns wichtig, mit den aktuellen Entscheidungen weitere positive
Signale für die Sicherheit von Investitionen in erneuerbare Energien zu setzen
und die widerstreitenden Interessen zwischen niedrigen Netzentgelten
einerseits und notwendigen Netzinvestitionen für die Einspeisung erneuerbarer
Energien andererseits in einen vernünftigen Ausgleich zu bringen. Die
Netzbetreiber können jetzt auf sicherer Grundlage den Anforderungen an die
Netze gerecht werden, die sich aus der gewünschten Förderung erneuerbarer
Energien ergeben", sagte der Bundesnetzagentur Chef Kurth.
Investitionsbudgets können auf der Grundlage der Anreizregulierungsverordnung
von den Netzbetreibern für besonders bedeutende Vorhaben beantragt
werden. Dabei handelt es sich z. B. um Investitionen, die notwendig sind, um
neue Kraftwerke in das Netz einzubinden und den Abtransport von Energie aus
erneuerbaren Quellen, insbesondere durch den Anschluss von Offshore-Windparks,
zu ermöglichen.
Die Netzanbindung für solche Windparks können Investitionskosten in bis zu
dreistelliger Millionenhöhe verursachen. Insgesamt sind bei der
Bundesnetzagentur in den Jahren 2008 und 2009 rd. 480 Anträge auf Genehmigung
von Investitionsbudgets mit einem Volumen von ca. 13 Mrd. Euro gestellt
worden. Der Großteil der beantragten Investitionen entfällt mit insgesamt rund
11 Mrd. Euro auf den Stromsektor. Hier liegt der größte Anteil mit rund 9
Mrd. Euro im Bereich der Übertragungsnetzbetreiber, wobei der Anteil der
Offshore-Projekte rund 3 Mrd. Euro beträgt.
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