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Studie: Deutsche Energieversorger verpassen Trend zum intelligenten Stromnetz
06.02.10 Bis 2030 werden Investitionen in Höhe von rund 400 Milliarden
Euro für neue, intelligente Stromnetze in Europa notwendig werden, so eine
Schätzung der Europäischen Kommission. Mit Hilfe dieser Smart Grids lassen
sich künftig erneuerbare Energien klug in die Stromnetze einspeisen oder Strom
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dann abrufen, wenn er am billigsten ist.
Die deutschen Energieversorger sind in Gefahr, die Chancen des lukrativen
Smart-Grid-Marktes zu verpassen. Denn während beispielsweise Wettbewerber in
Italien oder Frankreich die neue Technik mit dem landesweiten Einsatz
elektronischer Zähler vorantreiben, sucht man vergleichbare Ansätze für ein
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intelligentes Stromnetz in Deutschland vergebens. Das zeigen
Marktbeobachtungen von Steria Mummert Consulting.
Intelligente Zähler in einem intelligenten Netz bilden eine wesentliche
technologische Grundlage einer umweltfreundlichen Energiepolitik. Strengere
Auflagen des Gesetzgebers sind daher absehbar. Zum anderen zeigt sich immer
deutlicher, dass die bislang bestehende Infrastruktur den Herausforderungen
nicht mehr gewachsen ist. So speisen dezentrale Energieerzeuger mit Hilfe von
Windkraft-, Biogas- oder Photovoltaikanlagen kontinuierlich mehr Energie in
die Netze ein, was eine wesentlich komplexere Struktur, vor allem in der
Lastregelung und in der Aufrechterhaltung der Netzstabilität, erforderlich
macht. Künftig werden auch Elektroautos dazukommen und Zugang zum Stromnetz
benötigen, um Akkus aufzuladen und gespeicherte Energie abzugeben. Bereits im
Jahre 2020 könnte rund jedes fünfte Auto mit Batterien betrieben werden.
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